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Resurrection Man #1 - "Pronounced Dead"Bearbeiten

Resurrection Man 01

Autoren: Dan Abnett, Andy Lanning

Zeicher: Fenandon Dagnino

Inker: Fernando Dagnino

Farben: Santi Arcas

Editor: Eddie Berganza, Rex Ogle

Erscheinungsdatum: 14.09.2011

Rezension von Götz Piesbergen


Was bisher geschah:Bearbeiten

Eines Tages erwachte Mitch Shelley ohne Erinnerung, aber mit Superkräften. Beim Versuch, herauszufinden, was geschehen war, starb er - und kam ins Leben zurück, diesmal mit anderen Kräften. Jedes Mal, wenn er stirbt, kommt er zurück. Jedes Mal erhält er neue Kräfte, aber wie diese Kräfte aussehen, darüber hat er keine Kontrolle. Seitdem wandert er durch die Welt auf der Suche nach Antworten, gejagt von verschiedenen Fraktionen.

Das vorliegende Heft benötigt allerdings keinerlei Vorwissen.

Meine Erwartung vor dem Lesen:Bearbeiten

Ich war bereits ein Fan der ersten Serie und die beiden Autoren Dan Abnett und Andy Lanning haben bei mir eh ein Stein im Brett. Einziger Wermutstropfen: Butch Guice, der die erste Serie, die in den 90er Jahren erschien, gestaltete, zeichnet diese Serie nicht.

Inhalt:Bearbeiten

In einer Leichenhalle erwacht Mitch Shelly erneut zum Leben. Er kann jetzt Metall manipulieren und fühlt sich zu einem nahen Flughafen hingezogen. Dort geht er an Bord eines Flugs, wo ihn eine Dame anspricht. Sie weiß von den Geheimnissen der Passagiere an Bord, und entpuppt sich dann als eine Art dämonenhafter Engel, die an seiner Seele interessiert ist. Es kommt zum Kampf zwischen den beiden, den Mitch gewinnen kann. Doch dabei wird er in eine der Turbinen gesogen und bringt das Flugzeug zum Absturz. Er selbst erwacht später wieder zum Leben. Unterdessen verhören zwei Frauen die Arbeiter der Leichenhalle. Sie scheinen an dem Verbleiben von dem Körper Mitchs interessiert zu sein. Und sie sind nicht die einzigen, die hinter ihm her sind.

Fazit:Bearbeiten

Dan Abnett und Andy Lanning zeigen deutlich, wie man eine Erstausgabe so schreibt, dass auch Neuleser etwas damit anfangen können. Alle relevanten Informationen über den Charakter, dass er, wenn er wieder zum Leben erwacht, neue Kräfte erhält und dass ihn merkwürdige Instinkte antreiben, erhält man in der ersten Hälfte des Heftes. Damit heben sich die beiden Autoren wohltuend von der Masse der sonstigen New 52-Serien ab.

Und gleich im ersten Heft präsentieren sie ein Abenteuer, welches neugierig auf die zukünftigen Ausgaben macht. Die Idee, dass Shellys Seele anscheinend von höheren Mächten gesucht wird, hat etwas für sich. Und auch, wenn man bislang nur Andeutungen erhält, aber noch keine Antworten, langt dies alle Mal aus, um einen begierig auf die nächste Ausgabe zu machen.

Dazu zählt auch das Auftauchen der Body Doubles, alten Feinden von Mitch Shelly. Zwar werden diese nicht vorgestellt, doch wird dies sicherlich in einer der nächsten Ausgaben nachgeholt. Bislang erfährt man nur, dass diese beiden bildhübschen Frauen gefährliche Gegner sind, die vor Gewalt nicht zurückschrecken.

Die Story ist generell recht düster geworden. Zwar präsentiert sich Mitch Shelly als Held, doch seine Taten waren am Ende umsonst. Die Autoren gehen sogar soweit, dass sie klar machen, dass er an dem Ableben Unschuldiger einen großen Anteil hat. Eine geniale Idee, auf die die beiden Autoren hoffentlich auch in späteren Ausgaben weiter verfolgen werden. Zwar ist sie nicht neu, doch gibt sie „Resurrection Man“ das nötige Etwas, um sie von den anderen Serien unterscheidbar zu machen.

Für den Künstler Fernando Dagnino stellt diese Serie die erste regelmäßige DC-Arbeit dar. Zuvor hat er nur hier und da einzelne Ausgaben gezeichnet, beziehungsweise als Cover-Künstler gearbeitet. Sein Stil erinnert an Jackson „Butch“ Guice, der damals die erste Serie in den 90er Jahren zeichnete. Es wäre jedoch fatal, ihn als bloße Kopie zu bezeichnen. Er orientiert sich an diesem Zeichner, hat jedoch seinen eigenen Stil, der zur Serie passt. Ein bisschen dreckig und düster, genau passend für Ressurection Man. Allerdings würde man sich wünschen, dass er mehr Aufmerksamkeit auf die Details verwendet. In einigen Panels merkt man, dass er vieles nur skizzenhaft andeutet oder mit Schatten überdeckt.

Dennoch eine gelungene Premiere.

Wertung:

9

9 von 10

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