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Justice League #5 - "Justice League Part Five"

Justice League 05

Autor: Geoff Johns

Zeichner: Jim Lee

Inker: Williams, Hope, Irwin & Weems

Farben: Alex Sinclair with Gabe Eltaeb & Tony Avina

Editor: Brian Cunningham

Rezension von Michael Heide

Erscheinungsdatum: 25.01.2011


Was bisher geschah:

Darkseids Armeen fallen über die Vereinigten Staaten von Amerika her. Die größten Helden der Erde stellen sich seinen Plänen erst einzeln, dann zusammen entgegen. Der junge Footballspieler Victor Stone wird bei einem Angriff auf die S.T.A.R. Labs schwer verletzt und nur durch experimentelle Technologie gerettet und zu einem Cyborg gemacht. Er stößt zu den anderen Helden - genau wie Darkseid.


Meine Erwartung vor dem Lesen:

Showdown. Endlich. Diese Geschichte ist zu lange mit einem Schneckentempo vorangeschritten.


Der Inhalt:

Darkseids Ankunft war zuviel für unsere Helden. Er steht zwischen ihren bewusstlosen Körpern und schießt Omega Strahlen auf die wenigen Jets der US Air Force, die noch in der Luft sind.Flash und Superman sind die ersten, die wieder zu sich kommen. Darkseid beschießt auch sie mit seinem Omega Effekt. Zwar sind sie schnell genug, um vor den Strahlen davonzulaufen, aber diese verfolgen die beiden hartnäckig. Flash löst das Problem, indem er durch einen von Darkseids Soldaten hindurchvibriert, sodass dieser an seiner Stelle vom Strahl getroffen wird. Superman hingegen wird getroffen und ausgeschaltet. Einer der geflügelten Dämonen trägt ihn zum Turm.

Auch Batman, Aquaman, Green Lantern, Wonder Woman und Cyborg sind jetzt wieder bei Bewusstsein. Cyborg gibt an, nicht zu den anderen Helden zu gehören. Green Lantern geht zum Angriff über, doch seine Attacken haben keine Wirkung, Darkseid zerschmettert seine Konstrukte mit Leichtigkeit und bricht ihm den Arm. Danach verliert er das Interesse. Batman schlägt vor, die anderen zu finden und mit vereinten Kräften weiterzumachen. Green Lanterns Strategie hingegen ist, einfach so lange weiterzumachen, bis der Ring aufgibt oder er selbst stirbt. Batman gibt zu Bedenken, dass er und Hal die einzigen Menschen sind, die zwischen ein Alien, eine Amazone, einen menschlichen Blitz, einen Cyborg und einen... Aquaman geraten sind. Und dann nimmt er die Maske ab.
Mynameisbrucewayne

"Mein Name ist Bruce Wayne."

"Wer zur Hölle ist Bruce Wayne?"

Bruce erzählt seine Geschichte innerhalb eines Panels und enthüllt dann seinen Auftrag für Green Lantern. Die sieben Helden müssen als Team arbeiten. Green Lantern ist laut genug, dass sie auf ihn hören. Bruce selbst muss allerdings vorher etwas erledigen: Er muss Superman befreien. Und damit rennt er los, stellt sich immer noch ohne Maske mitten auf einen Platz und lässt sich von einem der Dämonen zum Turm bringen.

Green Lantern läuft eine Straßenecke weiter und trifft dort wieder auf Flash, Cyborg, Wonder Woman und Aquaman. Er schlägt vor, Darkseid unauffällig zu folgen, um ihn dann mit einer grünen Lichtshow abzulenken, damit die anderen zuschlagen können.

Am Turm angekommen, überwältigt Batman seinen Entführer und findet ein Portal. Ein Portal nach Apokolips.

Fazit:

Es fällt nicht auf den ersten Blick auf, aber Geoff Johns hat sich etwas bei den Charakterisierungen der einzelnen Helden gedacht. Die Geschichte funktioniert nur, wenn Green Lantern tatsächlich so unerfahren, arrogant und egozentrisch ist. Wäre er das nicht, hätte er längst das Green Lantern Corps verständigt und Unterstützung angefordert. Und dann hätten wir keinen Grund für die Justice League. Auch Flash darf noch nicht zu sicher in seinen Fähigkeiten sein. Ein selbstsicherer und vor allen Dingen in seinen Kräften geübter Roter Blitz bräuchte keine Justice League, um der Lage Herr zu werden.

Dass Green Lantern Bruce Wayne nicht erkennt, macht ebenfalls Sinn. Diese Geschichte spielt fünf Jahre in der Vergangenheit, und Batman ist noch ziemlich zu Beginn seiner Superheldenkarriere. Er kann also noch nicht lange von seinen Weltreisen zurück sein, sich noch nicht lange um die Firma seines Vaters kümmern. Er hat noch nicht wie später weltweit den Bekanntheitsgrad eines Bill Gates oder Steve Jobs. Außerhalb von Gotham City kennt ihn niemand.

Doch so sehr diese kleinen Details auch gefallen mögen, so täuschen sie doch nicht darüber hinweg, dass in Justice League #5 fast nichts passiert. Green Lantern greift Darkseid vergebens an, danach formieren sich die Helden neu. Und etwas merkwürdig mutet das alles schon an. Mit der Ausnahme von Superman sind alle Protagonisten am gleichen Ort versammelt, als Green Lantern seinen Angriff auf Darkseid eröffnet. In einem Bild während des Kampfes steht Aquaman sogar im Hintergrund. Dann sind alle Metamenschen plötzlich weg, und Bruce und Hal sind auf einmal alleine. Batman spricht davon, dass sie die anderen wiederfinden müssen, als seien sie fort. Danach braucht Hal nur ein Panel, um zu den anderen aufzuschließen, die augenscheinlich bereits auf ihn gewartet haben. Klar ist es ein netter Moment, dass Batman sich dem einzig anderen Normalsterblichen im Team gegenüber als Bruce Wayne zu erkennen gibt, aber glaubwürdig ist das nicht.

Und so haben wir wieder nur ein hübsch illustriertes Kapitel ohne Anfang, ohne Schluss. Und schon wieder liegt der Fokus des Heftes fast ausschließlich auf Batman und Green Lantern. Nur noch ein Heft, dann ist die Storyline zuende. Ob das reicht, um die Geschichte zu einem zufriedenstellenden Höhepunkt und Abschluss zu bringen? Ob das reicht, um Cyborgs Mitgliedsstatus in der Justice League zu begründen?

Wertung:

5

5 von 10

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